Testen Sie die Geschwindigkeit Ihres LTE-Anschlusses und decken Leistungsreserven auf! Auch für UMTS & HSPA!

Glossar und Tipps für unbekannte Begriffe zum Thema LTE und Breitbandinternet


4G

Die „4“ kennzeichnet die 4. Mobilfunkgeneration nach UMTS und HSPA, welche zur 3. Generation zählen. Die gängige Bezeichnung ist LTE.


LTE

Kurzform für Long Term Evolution. Offizieller Mobilfunkstandard der 4. Generation (4G). Streng genommen, handelte es sich jedoch im ersten „LTE 3GGP Release 8“ noch um eine Vorstufe zu 4G.  Dennoch wird von der Industrie, sowie den Anbietern meist schon von 4G geredet. Während UMTS mit bis zu 384 KBit je Sekunde noch relativ bescheidene Datenraten ermöglichte und in der Erweiterung HSPA(+) 7 - 42 MBit, können LTE-Mobilfunknutzer aktuell sogar mit 50-500 MBit schnell surfen. LTE wird aber auch zur Schließung der weißen Flecken auf dem Land eingesetzt. Mit großem Erfolg. Wahrscheinlich bis zum Jahr 2019, sollen die meisten Versorgungslücken beseitigt sein. Bereits heute halten sich die bestehenden Lücken aber in Grenzen.

Was bedeuten KBit und MBit?

Gemessen wird die Geschwindigkeit von Breitband-Internetzugängen meist in KBit/s (Kilobit/Sekunde) oder MBit/s (Megabit/Sekunde). Die Anbieter von Flatrates geben im Tarife-Namen meist die Downloadrate an. Hinter "MagentaZuhause M 50.000“, verbirgt sich also ein Angebot, bei dem Sie Dateien mit bis zu 50.000 KBit bzw. 50 MBit empfangen können. Beide Einheiten unterscheiden sich also nur um den Faktor 1000. 50 MBit schreibt sich einfach kürzer. Wie man sich vorstellen kann, wie „schnell“ das ist, erfahren Sie im folgenden Abschnitt. Wissenswert ist an dieser Stelle noch, dass alle Tarife in der Regel asymmetrisch sind. Das bedeutet lediglich: Senden und Empfangen sind nicht gleich schnell. Beim genannten Beispiel mit 50 MBit, beträgt die Übertragungsrate zum Senden von Daten (Uploadrate) z.B. nur 10 MBit. Also ein Zehntel.

Wie viel Megabyte pro Sekunde kann mein Anschluss laden?

Im Alltag rechnen wir bei der Bezifferung, wie viel „Platz“ etwas auf einem anderen Datenträger belegt, mit einer anderen Größe. Wollen wir angeben, wie viel Speicher die MP3-Sammlung verschlingt, wie groß ein Programm ist, was heruntergeladen werden soll oder über welches Speichervolumen der heimische Festplattenrekorder verfügt, kommen die Einheiten Megabyte (MB), Gigabyte (GB) oder Terrabyte (TB) zum Einsatz. Eine übliche MP3-Datei belegt z.B. meist 3-10 MB, ebenso ein Foto Ihrer Digicam. Ein Programm, wie ein neuer Browser, der heruntergeladen werden soll, kann schon mal 100 MB oder mehr beanspruchen. Bei Filmen oder Festplatten, kommt die meist die um den Faktor 1000 kleineren Einheiten GB oder TB zu tragen. 1000 MB = 1 GB = 0,1 TB.

Und wie schnell lädt mein LTE-Anschluss nun in Megabyte pro Sekunde? Ganz einfach!
Beträgt die mit unserem Speedcheck gemessene Downloadrate z.B. 16500 Kbit/s errechnet sich der Wert wie folgt: 16500 Kbit pro Sekunde / 8 = 2062,5 Kilobyte pro Sekunde / 1024 = 2,014 -> also rund 2 MB je Sekunde. Beträgt eine Datei, die Sie herunterladen wollen also beispielsweise 10 MB, dauert es im Schnitt 5 Sekunden. Faustregel: RATE/8/1024=MB/s.

VOIP

Die Internettelefonie stiftete jahrelang in Deutschland eher ein Schattendasein. Mittlerweile setzt sogar die Deutsche Telekom bei sämtlichen Tarifen nicht mehr auf herkömmliche, analoge Festnetztelefonie bzw. auf ISDN, sondern nutzt die IP-basierte Sprachübertragung. Hier spricht man daher auch von "All IP". VOIP bedeutet ja nichts anderes, als „Sprache über IP“. Vereinfacht ausgedrückt, funktioniert dies so: Die Sprache des Nutzers wird vor der Übertragung digitalisiert und komprimiert. Anschließend erfolgt der Transport der Datenpakete über das Internet und wird beim Gesprächspartner wieder zurück gewandelt. Die meisten Haushalte nutzen VOIP ohne es zu wissen. Denn mit modernen Routern, Telefonen und Kompletttarifen, ist praktisch kein Unterschied zu „früher“ spürbar. Die Qualität ist vergleichbar oder dank moderner Kompressionstechniken sogar besser. Auch bei LTE-Komplettpaketen für Zuhause setzen die Provider auf VOIP für den Telefonzugang. Einziger Nachteil: VOIP ist störanfälliger, zum Beispiel, wenn die Funkdatenübertragung bei LTE gerade eingeschränkt oder ausgefallen ist. Tipps zur Empfangsverbesserung finden Sie hier.

Hybrid

Die Deutsche Telekom hat im November 2014 eine völlig neue Technik eingeführt - sogenanntes Hybrid-Internet. Dabei wird langsames DSL mit schnellem LTE geschickt kombiniert. Gerade für ländliche Regionen ein deutlicher Pluspunkt. Denn eine Drosselung des LTE-Anschlusses gibt es nicht. Zu finden in den Tarifen "MagentaZuhause Hybrid" hier bei der Telkom

HSPA

Hier handelt es sich um einen Standard, der eine Weiterentwicklung von UMTS repräsentiert. Er bietet deutlich höhere Datenraten von 14 Mbit oder sogar bis zu 42 Mbit, in der nochmals modifizierten Variante HSPA+. HSPA wird insbesondere von der Telekom zusammen mit LTE eingesetzt, um möglichst flächendeckend hohe Datenraten für mobile Internetverbindungen zu ermöglichen.

MIMO

Moderne Mobilfunkstandards, wie HSPA+ und LTE nutzen eine Mehrantennentechnik (daher Multi-Input/Multi Output), um die erreichbaren Datenraten zu erhöhen. Statt nur eine Antenne zum Senden und Empfangen, werden 2, 4 oder später sogar noch mehr Antennen gleichzeitig angesteuert. Aus diesem Grund befinden sich an den meisten LTE-Routern auch 2 Antennenanschlüsse.

3GPP

Beim 3rd Generation Partnership Project handelt es sich um eine Vereinigung mehrerer Standardisierungsgremien. Praktisch jede Technik zur kabellosen Datenübertragung (wie UMTS, LTE, WLAN, Bluetooth etc.) wird von und durch das 3GPP standardisiert und spezifiziert. Mehr dazu hier auf der offiziellen Webseite des 3GPP (engl.).




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